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Wandgestaltung im Krankenhaus
Kreißsaal Christliches Klinikum Melle Februar bis April 2008
Eine Geburt ist ein sehr intensives emotionales Erlebnis.
Das engagierte Team der Hebammen und Ärzte in Melle legt großen Wert auf eine persönliche Betreuung und möchte, dass sich die Frauen und ihre Partner in dieser Situation wohlfühlen und sich entspannen können. Dazu braucht es auch ein „Wohlfühlumgebung“, die nicht in sterilen Krankenhausräumen besteht.
So entstand die Idee einer farbige Ausgestaltung der beiden Kreißsäle und des Relexraumes im neuen Klinikum, deren Verwirklichung mir übertragen wurde. Nach Besichtigung der Räumlichkeiten fertigte ich Skizzen an und legte Farbmuster bei, die im Grunde so von den Verantwortlichen genehmigt wurden. Damit konnte ich das übrigens sehr kurzfristige Projekt umsetzen.
Auch durch das engagierte Eintreten der Pflegedirektorin für eine farbliche Gestaltung sind jetzt Räume entstanden, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen. Selbst in dem fensterlosn (!) Relexraum, der zuvor nur ungemütlich und grell wirkte, kann sich die Schwangere jetzt bei einem Bad mit „Meerblick“ entspannen.
Ein Beispiel, das Nachahmer finden sollte, da das Empfinden bekanntermaßen nachhaltig die Heilung beeinflusst!
Fertigungszeit mit Entwürfen: ca. 30 Stunden
Materialkosten: 150 €
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Wandgestaltung im Kinderzimmer
Kinder lieben Farben, insbesondere die kräftigen Farbtöne. Sie kombinieren auch gern Farben miteinander, die uns Erwachsenen absolut unmöglich erscheinen – das weiß ich aus meiner langjährigen Tätigkeit als Inneneinrichter.
Deshalb entschied ich mich, das komplette Kinderzimmer unseres Sohnes farbig zu gestalten mit einer Märchenlandschaft, die die Phantasie anregen sollte. Ganz bewusst habe ich auf die Darstellung von Tieren oder andern Lebewesen verzichtet, da sich Finnian selbst aussuchen soll, wer in seinem Zimmer „wohnt“.
Angelegt wurden die einzelnen Teile so, dass sie mit den Möbeln zusammenpassen – auch noch in der Jugendzimmereinrichtung. Es gibt eine große Burg mit Schatztür und geheimer Treppe – dort soll später einmal ein Hochbett stehen. Über dem Kleiderschrank zieht sich ein großer Regenbogen bis zum Drachenfelsen. Ein großes Meer erstreckt sich dort, wo später einmal der Schreibtisch stehen soll. Und dann gibt es einen Zauberwald mit geheimnisvollen Bäumen und einen gewundenen Weg, der an einem Haus vorbei in die Ferne führt.
Anregungen für Bäume und das Haus habe ich aus dem „Herrn der Ringe“ (Fangorn und Bree). Die Schatztür hat – natürlich –gotische Beschläge.
Wie fast immer hat sich auch diese Arbeit aus sich selbst heraus entwickelt. Wenn ich anfange, kann ich nie sagen, wie es am Ende einmal aussehen wird.
Auf jeden Fall hat es viel Spaß gemacht.
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Burg im Kinderzimmer
Eine weitere Burg mit einem „echten“ Burggespenst. Auch diese bildet den Hintergrund für ein Hochbett. Direkt am Kopfende winkt freundlich „Kasimir“ das Burggespenst, inspiriert von einer lustigen Kreation aus dünnem Vlies auf der Harburg.
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handgemalte Tapetenbordüre
Zu diesen feinen Tapeten in dunkelgrün und creme, erbunden durch eine feine goldene Bordüre. habe ich eine Bordüre aus stilisierten, goldumrandeten Blättern entworfen. Die Blätter habe ich vorher auf die Tapetenbahnen gemalt, verbunden habe ich sie durch verschlungene Ranken direkt an der Wand. So entstand eine ganz individuelle, genau auf den Raum abgestimmte Verzierung, perfekt zu den Tapeten in ihrer edlen Seidenoptik. Abgerundet wir das Ganze durch entsprechende Zierleisten.
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